Slipzeit im Frühjahr

Auch dieses Jahr faulenzen wir nicht rum! Ein altes Schiff muss regelmäßig aus dem Wasser, damit kein Wartungsstau entsteht.

Und bevor es ins Trockene geht, noch mal kurz die Blöcke (seemänn. für Flaschenzüge) schleifen und streichen und fetten und ölen:

Noch haben sie Spaß… Moritz und Marty McFly.
Ach und fast vergessen. Die Masten sind ja schon längst drauf! Da ist so ein Kran gekommen, hat die großen Hölzer angehoben und zack, waren se drauf. Jetzt war da doch vorne dran immer noch so ein Fliegengitter… 
„Man of Steel“ schlägt das Klüvernetz an. (Er ist nicht geklettert, er ist geflogen!)
Und jetzt aber wirklich, raus aus dem Wasser. Großer Plan für dieses Jahr, neben drei Planken: Neues Ruderblatt! Karsten hat das derweil für uns schonmal gebaut. Vorher muss das Alte noch ab.
Arbeitsschutz geht alle an. Ruderbolzensicherung entfernen. An Deck wird derweil geschliffen was das Zeug hält.
So viel soll’s sein? – Ja ist recht.
Altes Ruderblatt ausgebaut.
Loch im Schiff wieder dicht. Achso, kalfaten noch. Und den Borddurchlass wieder rein. Mit der Dichtung, die man fast überall verwenden kann.
Neues Ruderblatt in Anpassung. Daneben in Rot, Ruderwelle. 
Neuer Unterwasseranstrich (Antifouling). Man beachte den Blitz.
Das neue Ruderblatt wird eingebaut… Passt.
Und gestrichen.
Ooh, und wer ist denn da an Deck? Stimmt, der Sachsen-Erik. Macht wieder Tischlerarbeit. Er hat im Deck eine dunkle Stelle entdeckt, und ein großen neuen Spund reingezimmert!
Und dann? Gewitter. Toll, gerade alles gestrichen…

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